Internationaler Frauenkampftag #WMNPWR

Frau­en wäh­len, arbei­ten, eröff­nen Kon­ten. Klingt selbst­ver­ständ­lich, war aber nicht immer so. Und noch immer gibt es vie­le Unge­rech­tig­kei­ten und feh­len­de Gleichberechtigung.

Eine die­ser Punk­te ist, dass welt­weit Frau­en weni­ger ver­die­nen als Män­ner. Elke Fer­ner, Vor­sit­zen­de von UN Woman Deutsch­land, sagt dazu:

Wir müs­sen end­lich die Ursa­chen des Gen­der Pay Gap bekämp­fen, anstatt ihn klein zu rech­nen: Bes­se­re Ver­ein­bar­keit, Equal Care, glei­che Chan­cen auf dem Arbeits­markt, Auf­wer­tung der SAGE Beru­fe, bes­se­re Tarif­bin­dung und mehr Frau­en in Füh­rungs­po­si­tio­nen umsetzen.“

SAGE Beru­fe sind Tätig­kei­ten im Bereich Sozia­le Arbeit, Gesund­heit und Pfle­ge sowie Erzie­hung und Bil­dung. In den meis­ten Fäl­len arbei­ten Frau­en in die­sen Berei­chen. Män­ner hin­ge­gen domi­nie­ren in MINT Beru­fen (Mathe­ma­tik, Infor­ma­tik, Natur­wis­sen­schaf­ten, Technik).

Noch immer prä­gen ver­al­te­te Rol­len­bil­der unser Den­ken und Han­deln. Dabei sind das eigent­lich längst über­hol­te sozi­al­ge­sell­schaft­li­che Nor­men. Von klein auf an wer­den wir in rosa­far­be­ne und blaue Schub­la­den gesteckt. Wer­bun­gen zei­gen Jun­gen in den sel­tens­ten Fäl­len in einer Spiel­zeug­kü­che oder mit Pup­pen spie­len, fast immer sind es Mäd­chen. Beim Bewer­ben der Poli­zei­sta­ti­on oder des Expe­ri­men­tier­kof­fers wer­den dann aber Jun­gen bevor­zugt. Spä­ter resul­tiert dar­aus eine kli­schee­be­haf­te­te Berufs­wahl: SAGE = Typisch Frau, MINT = Typisch Mann.

Frau­en wer­den vor die Wahl gestellt: Kar­rie­re oder Kind? Die Ver­ein­bar­keit von Beruf und Fami­lie ist immer noch pro­ble­ma­tisch. Fil­me und Seri­en, als auch zuneh­mend die Social-Media-Welt zei­gen zwar „die Power­frau“, die erfolg­reich im Job und eine gute Mut­ter ist und gleich­zei­tig den Haus­halt schein­bar mühe­los wuppt. Jedoch han­delt es sich dabei um ein unrea­lis­ti­sches Vor­bild. Die­se Mehr­fach­be­las­tung, der Frau­en aus­ge­setzt wer­den muss drin­gend stär­ker the­ma­ti­siert und Lösun­gen dafür gefun­den wer­den. Denn zahl­rei­che Frau­en stre­ben genau die­se Insze­nie­rung an und brin­gen sich dabei an die eige­nen Grenzen.

Kom­men Frau­en aus dem Mut­ter­schutz zurück, ist ein „back to nor­mal“ sel­ten mög­lich. Die Kin­der­be­treu­ung und die Pfle­ge von Fami­li­en­mit­glie­dern wer­den sta­tis­tisch gese­hen vor­wie­gend von Frau­en aus­ge­übt. Zwar ist die­se Vor­sor­ge häu­fig frei­wil­lig, den­noch tra­gen oft Frau­en allein die Ver­ant­wor­tung. Aus die­sen Grün­den lan­den sie nach der Eltern­zeit in einer schlech­te­ren Posi­ti­on als zuvor und arbei­ten weni­ger Stun­den. Umgangs­sprach­lich wer­den die „Teil­zeit-Mut­tis“ häu­fig belä­chelt. Dabei ist Care Arbeit eben­falls rich­ti­ge und vor allem wich­ti­ge Arbeit.

Oft außer Acht gelas­sen wer­den Frau­en, die kei­ne Kin­der bekom­men wol­len oder kön­nen. „Na, wann ist es denn mal bei dir/euch soweit?“ – eine Fra­ge, die oft gestellt wird und genau­so häu­fig fehl am Platz ist. Die Erwar­tungs­hal­tung in unse­rer Gesell­schaft muss sich dahin­ge­hend ändern und sen­si­bler wer­den. Frau­en allein soll­ten ent­schei­den dür­fen, ob sie dar­über reden oder nicht.

Neben dem Gen­der Pay Gap reiht sich auch der Gen­der Health Gap ein. Frau­en erhal­ten eben­so eine schlech­te­re Gesund­heits­ver­sor­gung. Der medi­zi­ni­sche Stan­dard: „männ­lich, weiß, mit­tel­eu­ro­pä­isch, jung und ohne Behin­de­rung“. Es wich­tig, dass geschlechts­spe­zi­fi­sche Unter­schie­de in der Medi­zin stär­ker unter die Lupe genom­men wer­den und Frau­en aus­rei­chend in Stu­di­en und Daten­sät­zen abge­bil­det werden.

Der Kampf für Gleich­be­rech­ti­gung ist lei­der noch lan­ge nicht zu Ende. Gera­de weil Femi­nis­mus inter­sek­tio­nal betrach­tet wer­den muss, gibt es noch vie­le Baustellen.
Wir vom kreativ:LABOR wün­schen daher ALLEN Frau­en, Feminist*innen und Men­schen, die sich ange­spro­chen füh­len, einen kämp­fe­ri­schen, gran­dio­sen und stol­zen inter­na­tio­na­len Frauentag!

#DEINPLAKATINOLDENBURG - Botschaften in den Schaufenstern sprechen lassen

Was wür­dest du auf ein Pla­kat schrei­ben, wenn du könntest?”
Ende letz­ten Jah­res stell­te Vere­na Dzur 50 ver­schie­de­ne Per­so­nen die­se Fra­ge. Dar­aus ist eine wun­der­ba­re Akti­on ent­stan­den von Oldenburger*innen für Oldenburger*innen. 

Aus Ideen Taten wer­den las­sen: Vere­na möch­te mit dem Pro­jekt Men­schen zum Nach­den­ken anre­gen, sie zum Schmun­zeln brin­gen und gleich­zei­tig mit den ver­öf­fent­lich­ten Sprü­chen einen Aus­tausch anre­gen. Es kamen vie­le Aus­sa­gen zusam­men, die vier Wochen lang an ver­schie­de­nen Stand­or­ten in der Innen­stadt hän­gen wer­den. Auch im kreativ:LABOR durf­te ein sol­ches State­ment nicht fehlen.

Soll­te Zwei­te-Hand nicht an ers­ter Stel­le ste­hen? #second­hand­lie­be” — Liesa-Marie

Die­ses Zitat ver­schö­nert nun unse­re Ein­gangs­tür. Der Nach­hal­tig­keits­ge­dan­ke prägt unser Leit­bild schon von Beginn an. Altes wird wie­der­ver­wen­det, Kaput­tes repa­riert, Gebrauch­tes bevorzugt.

Begin­nend bei unse­ren Com­pu­tern, die bereits in einer Schu­le genutzt wur­den, über die vie­len Möbel aus zwei­ter (oder drit­ter) Hand, bis hin zu den selbst­ge­bau­ten Gar­de­ro­ben aus alten Fahr­rad­tei­len oder Besteck.

Wenn etwas in einem guten Zustand ist oder Poten­zi­al hat, wie­der gut zu wer­den, wie­so dann neu kau­fen? Ja, zwei­te Hand kann und soll­te in vie­len Fäl­len an ers­ter Stel­le ste­hen. Nicht nur wird sich damit dem Kon­sum­wahn ent­ge­gen­ge­setzt, auch der Geld­beu­tel wird geschont. Was meinst du? Hier drei Fra­gen zum Mitnehmen:

  1. Wenn du etwas benö­tigst, schaust du vor­her nach, ob es second­hand ange­bo­ten wird?
  2. Hast du den Anspruch, dass Geschen­ke neu sein müssen?
  3. Gibst du Din­ge, die du nicht mehr ver­wen­dest an ande­re Men­schen weiter?

Soll­test du ein tür­ki­ses Pla­kat ent­de­cken, das dich beson­ders inspi­riert, dann mach doch ger­ne ein Foto davon und ver­lin­ke Vere­nas Insta­gram Account @deeper.connection.cards.

Du hast selbst eine Idee für einen Pla­kat­spruch? Dann schaue mal hier vor­bei und tei­le dein State­ment mit oder sei bei der Mit­mach-Akti­on dabei:

Am Sams­tag 25.02.2023 von 12 bis 14 Uhr in der Olden­bur­ger Innen­stadt kön­nen Leu­te ihre eige­nen Aus­sa­gen auf Pla­kat­vor­la­gen schrei­ben. Die­se wer­den anschlie­ßend am Gebäu­de in der Baum­gar­ten­stra­ße (Musik­schu­le) aufgehängt.

Vegan genießen mit dem Ernährungsrat Oldenburg!

Vega­nu­a­ry — Die­se Akti­on war im letz­ten Monat in aller Mun­de. Es han­delt sich dabei um eine Wort­schöp­fung aus “vegan” und “Janu­a­ry” (eng­lisch für Januar).

Unter dem Slo­gan “Probier’s vegan. Die­sen Monat.” möch­te die gemein­nüt­zi­ge Orga­ni­sa­ti­on Vega­nu­a­ry Men­schen aus aller Welt moti­vie­ren, im ers­ten Monat des Jah­res (und dar­über hin­aus) eine rein pflanz­li­che Ernäh­rung aus­zu­pro­bie­ren. Teil­neh­men kön­nen Pri­vat­per­so­nen, sowie Betrie­be. In die­sem Jahr war die Akti­on so popu­lär wie noch nie: Mehr als 700.000 Leu­te haben sich welt­weit offi­zi­ell zur Teil­nah­me regis­triert. In Deutsch­land mach­ten über 850 Unter­neh­men mit — dop­pelt so vie­le wie im Jahr zuvor.

Letz­te Woche Diens­tag orga­ni­sier­te der Ernäh­rungs­rat Olden­burg gemein­sam mit JANUN e.V. und dem Öku­me­ni­schem Zen­trum Olden­burg (ÖZO) eine dem­entspre­chen­de Ver­an­stal­tung zum Monats­en­de. 18 Per­so­nen im Alter von 30 bis 65 Jah­ren berei­te­ten ein lecke­res vega­nes Abend­essen zu. Am nächs­ten Mor­gen duf­te­te es noch fan­tas­tisch im kreativ:LABOR danach! Haupt­säch­lich wur­den vega­ne Brot­auf­stri­che aus­ge­tes­tet. Wuss­test du zum Bei­spiel, dass aus Reis­waf­feln eine fan­tas­ti­sche Mett-Alter­na­ti­ve gemacht wer­den kann? Nach­tisch durf­te natür­lich auch nicht feh­len: Köst­li­cher Schoko-Kokos-Pudding!

Neu­gie­rig gewor­den? Na ein Glück konn­ten wir die Rezep­te ergattern.
Schau mal hier: Vega­ne Rezepte

Das Vega­nu­a­ry-Event in der gast:STUBE ver­ein­te Per­so­nen, die bereits vegan leben und Leu­te, die ihren Fleisch­kon­sum redu­zie­ren möch­ten und der pflanz­li­chen Ernäh­rungs­form offen gegen­über­ste­hen. Es wur­de viel über einen nach­hal­ti­gen Kon­sum sowie all­ge­mein über gemein­sa­mes Kochen dis­ku­tiert. Wei­te­re Koch­work­shops wird es geben, es steht aller­dings noch nicht fest, wann und zu wel­chem The­ma genau. Wir sind gespannt und las­sen uns überraschen!

Neujahrsgedanken aus dem kreativ:LABOR

Hallo 2023! Schön, dass du da bist.

Nun sind schon eini­ge Tage im neu­en Jahr ver­gan­gen. An die­ser Stel­le bedan­ken wir uns noch­mal für all die schö­nen Erleb­nis­se in 2022.

Begon­nen hat das Jahr mit der Ver­öf­fent­li­chung der FEM:PRESS. In die­sem Her­zens­pro­jekt von Rike por­trai­tier­te sie zehn Frau­en aus Olden­burg und gestal­te­te eine wun­der­vol­le und inspi­rie­ren­de Zei­tung, bevor sie sich auf die Rei­se nach Japan begab.

Im Früh­jahr ent­wi­ckel­te ein Netz­werk von sechs Künstler*innen das N!CE-Festival, wel­ches im Som­mer auf dem Kul­tur­platz umge­setzt wur­de. Geprägt von viel­fäl­ti­gen Work­shops, Kon­zer­ten und Mit­mach­ak­tio­nen begeis­ter­te N!CE sei­ne Teilnehmer*innen. Auf unse­ren Social-Media-Kanä­len haben wir zuletzt die Serie  N!CER RÜCKBL!CK“ gestar­tet und hal­ten damit die schöns­ten Momen­te in Form von Foto­bei­trä­gen fest. Du fin­dest uns auf Insta­gram und Face­book.

Zudem sind wir ganz glück­lich, dass die Grup­pen, die sich in unse­ren Räum­lich­kei­ten tref­fen, auch nach dem drit­ten Jahr Pan­de­mie-Wahn­sinn bestehen geblie­ben sind und wei­ter­hin zusam­men­hal­ten. Auch unse­re För­der­mit­tel konn­ten für das letz­te Jahr akqui­riert wer­den, was uns sehr freut. Außer­dem hat­ten eine erfolg­rei­che Zusam­men­ar­beit mit dem Vasu­de­va e.V. und dem Jugend­mi­gra­ti­ons­dienst und führ­ten drei span­nen­de Pro­jek­te durch zu den The­men Diver­si­tät und Hal­tung. Die Ergeb­nis­se wer­den fol­gen, sobald die Web­sei­te vom Vasu­de­va e.V. fer­tig bear­bei­tet ist.

Das “kurz nach draußen”-Event, wel­ches wir gemein­sam mit dem Medi­en­bü­ro und dem cine k ver­an­stal­te­ten, was ein sehr schö­nes Zusam­men­kom­men. Es wur­den sechs ganz unter­schied­li­che Kurz­fil­me gezeigt und Nino Zau­tash­vi­li a.k.a. Koli­bri­na unter­hielt uns mit gran­dio­ser Musik. Das war auch ein schö­ner Abschluss für das gesam­te kreativ:LABOR Team, das zum Ende des Jah­res wie­der voll­stän­dig gewor­den ist.

Zum neu­en Jahr hat sich in unse­ren Räu­men ein wenig was geän­dert: Der CSD Nord­west e.V. ist aus­ge­zo­gen, weil sie zuneh­mend auf Online-Zusam­men­ar­beit umge­stellt haben. Dafür dür­fen wir den Frei­zeit­lärm e.V. bei uns begrü­ßen, deren Elek­tro-Fes­ti­val  Ein Außer­ge­wöhn­li­ches Ereig­nis“ die letz­ten bei­den Jah­re ein vol­ler Erfolg war. Außer­dem wird Dani­el van Len­gen, Bera­ter der Sozio­kul­tur Nie­der­sach­sen drei­mal wöchent­lich bei uns ein Büro nutzen.

Wir freu­en uns auf tol­le Momen­te, die in 2023 fol­gen werden.

Auf ein span­nen­des, ver­an­stal­tungs­rei­ches, auf­re­gend schö­nes, gesun­des und krea­ti­ves neu­es Jahr mit euch!

Eure Mög­lich­ma­che­rin­nen aus dem kreativ:LABOR

Sus­an, San­dra & Liesa

Hätte, hätte Fahrradkette… ein Rückblick auf ein Jahr Kultur trotz(t) Corona

Am 20. Febru­ar 2020 hat­ten wir unse­re Nutzer*innen und Mieter*innen ein­ge­la­den, um gemein­sam einen Jah­res­plan mit Aktio­nen und Pro­jek­ten rund um das kreativ:LABOR zu visua­li­sie­ren. Nie­mand ahn­te, dass 2020 ein beson­de­res Jahr wer­den wür­de. Und so tru­gen wir mit leuch­ten­den Augen all das zusam­men, was wir ver­an­stal­ten wür­den… oder ver­an­stal­tet hätten.

Im Febru­ar war die Welt noch in Ord­nung, sodass das Medi­en­bü­ro zur Ber­li­na­le nach Ber­lin und die Schnitt­stel­le in Olden­burg zur SMILE Expo nach Bre­men gefah­ren ist. Die Schnitt­stel­le ist seit Janu­ar ein fes­ter Bestand­teil der Ate­lier-Ebe­ne im kreativ:LABOR und wir fei­er­ten an jenem Tag, den Ein­zug des jun­gen Ver­eins im kreativ:LABOR. Kurz nach dem inter­na­tio­na­len Frau­en­tag am 8. März kün­dig­te die Bun­des­re­gie­rung an, das öffent­li­che Leben her­un­ter­zu­fah­ren und ins­be­son­de­re Kul­tur­ein­rich­tun­gen und Frei­zeit­stät­ten bis auf Wei­te­res zu schlie­ßen. Bereits weni­ge Wochen spä­ter wur­de die Trag­wei­te der Pan­de­mie deut­lich, sodass Ver­an­stal­tun­gen wie die CSD Demons­tra­ti­on, die Kul­tur­scheu­ne und das Queer­film­fest des Medi­en­bü­ros sowie unser jähr­li­ches Som­mer­fest Platz­da! abge­sagt wer­den muss­ten. Um die Aus­brei­tung von COVID-19 zu ver­lang­sa­men, sind im April eben­so klei­ne Ver­an­stal­tun­gen und Grup­pen­tref­fen unter­sagt wor­den. Dem Hid­den Art Pro­jekt ist es gelun­gen, unter Auf­la­gen des Gesund­heits­am­tes ihre Aus­stel­lung im ehe­ma­li­gen HEMA-Gebäu­de in der Olden­bur­ger Innen­stadt mit nur weni­gen Tagen Ver­zug im April zu eröffnen.

Um die finan­zi­el­len Ver­lus­te auf­grund der Schlie­ßung des Kinos auf­zu­fan­gen, orga­ni­sier­te das Medienbüro/Cine k im Mai ein Auto­ki­no-Fes­ti­val auf dem Platz hin­ter der Weser-Ems-Hal­le. Ein vol­ler Erfolg!

Moti­viert, uns von der Pan­de­mie nicht unter­krie­gen zu las­sen, grün­de­ten wir eine enga­gier­te Arbeits­grup­pe, bestehend aus kreativ:LABOR, Medi­en­bü­ro und frei­schaf­fen­den Künstler*innen, um Ideen und Wün­sche für die Bespie­lung des Plat­zes hin­ter der Kulturetage zu sam­meln. Trotz Kurz­ar­beit und impro­vi­sier­ter Aus­stat­tung, aber mit viel per­sön­li­chem Ein­satz aller Mit­wir­ken­den, haben wir ein bun­tes Open-Air-Som­mer­pro­gramm auf die Bei­ne stel­len können.

Neben einem umfas­sen­den Kino­pro­gramm am Wochen­en­de ver­an­stal­te­ten wir das Olden­bur­ger Craft­work Café — erst­mals Open-Air! — sowie eine Lesung der etwas ande­ren Art von Vivi­en Catha­ri­na Altenau.

Auch das fem:kollektiv im kreativ:LABOR hat Ideen umdis­po­nie­ren müs­sen und gemein­sam mit Hand­ge­macht Olden­burg sowie mit sechs tol­len Künst­le­rin­nen und der Foto­gra­fin Bon­nie Bar­tusch eine kör­per­norm-kri­ti­sche Aus­stel­lung für die Haus­fas­sa­de der Kulturetage kon­zep­tio­niert. Ein Spa­zier­gang lohnt sich!

Wie geht es wei­ter? Mit COVID-19 und den not­wen­di­gen Ein­schrän­kun­gen des kul­tu­rel­len Ange­bots im Indoor-Bereich ist die Nach­fra­ge und der Bedarf nach einem Open-Air-Spiel­ort dring­lich und für uns über­le­bens­not­wen­dig — nicht nur in den Som­mer­mo­na­ten. Da uns die die Infra­struk­tur für umfas­sen­de Out­door-For­ma­te fehlt, haben wir uns um eine För­de­rung im Rah­men von Neu­start Kul­tur bewor­ben. Trom­mel­wir­bel… wir bekom­men einen Büh­nen­con­tai­ner!  Das Pro­jekt könnt ihr sowohl hier, als auch auf Insta­gram verfolgen.

 

Bei­trags­bild: Lukas Sikora

DIE VIELEN // Aktionstage 8. und 9. Mai

#glänzenstattausgrenzen

DIE VIELEN orga­ni­sie­ren am 8. und 9. Mai 2020 GLÄNZENDE AKTIONSTAGE, um den 75. Jah­res­tag der Befrei­ung Deutsch­lands vom Natio­nal­so­zia­lis­mus und die Been­di­gung des Zwei­ten Welt­krie­ges in Geden­ken wür­dig zu fei­ern sowie am fol­gen­den Tag, dem Euro­pa­tag, ein offe­nes EUROPA DER VIELEN zu pro­kla­mie­ren. Ver­bun­den mit den Akti­ons­ta­gen ist die Idee, die bei­den Daten als Erin­ne­rungs- und Gedenk­ta­ge im kol­lek­ti­ven Bewusst­sein zu verankern.

In einem Glän­zen­den Stream­wer­den am 8. und 9. Mai die län­der­über­grei­fen­den Aktio­nen gebün­delt und online zugäng­lich gemacht. Am 8. Mai von 18 bis 24 Uhr zeigt der Live-Stream Aktio­nen und Bei­trä­ge der über 4.400 Unterzeichner*innen der Erklä­run­gen der Vie­len in Deutsch­land und Öster­reich. Der GLÄNZENDE STREAM NORDWEST wird ab 14 Uhr abruf­bar sein. In die­sem digi­ta­len Mög­lich­keits­raum wer­den gro­ße und klei­ne Pro­jek­te Platz fin­den und viel­fäl­ti­ge Stim­men zu Wort kommen.

Bei­trags­bild: DIE VIELEN e.V.

cre8_dialog Livestream am 15. April ab 19 Uhr // Coworking - ein neuer Trend?

Coworking — ein neuer Trend?

Arbei­ten im abwechs­lungs­rei­chen Umfeld – Inspi­ra­ti­on und Aus­tausch für Star­tups, Selb­stän­di­ge, Fir­men und Pro­jekt­grup­pen. Vie­le Aspek­te eines neu­en Arbeits­stils ver­ei­ni­gen sich unter dem Begriff Cowor­king. In Olden­burg sind meh­re­re Cowor­king Spaces ent­stan­den oder sind kurz vorm Start. Drei Olden­bur­ger Cowor­king Spaces stel­len sich vor und dis­ku­tie­ren über die­se neue Arbeitsform.

Seit 2017 betrei­ben wir im kreativ:LABOR ein sozio­kul­tu­rel­le co:WORKING. Wir freu­en uns, am 15. April um 19 Uhr gemein­sam mit dem Glas­werk und dem Core in den Dia­log zu treten!

Orga­ni­sa­ti­on und Mode­ra­ti­on: Bea­te Kuchs und Nor­bert Egdorf, cre8 Oldenburg

Über­all wer­den Ver­an­stal­tun­gen abge­sagt. cre8 Olden­burg und die Wirt­schafts­för­de­rung Olden­burg haben in Koope­ra­ti­on mit dem Lokal­sen­der Olden­burg Eins eine ande­re Lösung gefun­den. Der cre8_dialog: COWORKING SPACES läuft per Live­stream auf You­Tube und das Publi­kum kann sich per Live Chat beteiligen.

Betei­ligt euch ger­ne an der Diskussion!

"Eis am Strick" - Studierende am Galgen // 21. September ab 12:30 Uhr in der Oldenburger Innenstadt

Fühlst du auch, wie der Strick der drohenden Klimakatastrophe dir die Luft zum Atmen nimmt?

Uns rennt die Zeit weg! Es reicht nicht mehr “weni­ger cof­fee-to-go-Becher zu kon­su­mie­ren” oder “Jute­beu­tel statt Plas­tik­tü­ten zu ver­wen­den”. Ange­sichts der düs­te­ren Zukunfts­pro­gno­se lebt die Mehr­heits­ge­sell­schaft noch erschre­ckend bequem!

Mit einer kli­ma­po­li­ti­schen Kunst­per­for­mance im Her­zen des Kon­sums erschaf­fen die Stu­den­tin­nen Anne Siko­ra und Sophia Reg­ner ein anschau­li­ches Bild unse­rer Gegen­wart. Im Rah­men eines Pro­jek­tes bei ihrem Dozen­ten Tho­mas Zika sorg­te die Per­for­mance erst­mals am 6. Juli 2019 in der Köl­ner Innen­stadt für Aufsehen.

Am Sams­tag, den 23. Sep­tem­ber, holt der Künst­ler Miche­al Olsen die Per­for­mance nach Olden­burg. Ver­lasst eure Kom­fort­zo­ne und kommt ab 12:30 Uhr zur Ecke Kur­wick­stra­ße und Langestraße!

 

Bei­trags­bild: Fran­zis­ka Schardt

Wir machen SOMMERPAUSE // 22. Juli bis 11. August

Wir sind dann mal weg…!

Das Büro im kreativ:LABOR macht eine Som­mer­pau­se. Ab dem 12. August star­ten wir mit euch erholt und ener­gie­ge­la­den in die zwei­te Hälf­te des Jahres!

Es erwar­ten euch

Platz­da! Gemein­sam im Quar­tier am 31. August ab 16 Uhr,

Olli´s Saft­la­den zusam­men mit dem Ernäh­rungs­rat Olden­burg auf dem Platz hin­ter der Kulturetage am Sams­tag, den 12. Okto­ber, und

der Hand­ge­macht Markt im kreativ:LABOR am Sams­tag, den 7. Dezember.

Einen wun­der­ba­ren Som­mer wün­schen euch die Möglichmacherinnen

Sus­an, Rike & Alex

 

Titel­bild: Eti­en­ne Girardet